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Gute Energien, Schlechte Energien

Ein Trick, um mit den Stimmungen anderer besser umzugehen


„Alles, was Du bekämpfst, versorgst Du mit Energie“, sagte mein Lehrer und ich blieb wie vom Donner gerührt stehen. Mein Leben lang hatte ich doch leidenschaftlich gekämpft! Und zwar gegen all das, was schlecht war und für alles, was gut war. Das war doch richtig? Oder!?

Sollte etwa mein jahrelanger Kampf für den Feminismus genau das aufrecht erhalten haben, was ich bekämpfen wollte? Sollte mein Ringen um gute Energien in meiner Familie umsonst gewesen sein, weil ich damit nur noch mehr schlechte Energien kreiert hatte? Sollte mein vehementes „Nein“ zu meinem Partner (bei den mir unliebsamen Dingen) am Ende mehr von diesen hervorgebracht haben?

„Ja“, sagte mein Lehrer. Und das tat mir im ersten Moment ganz schön weh. Doch dann begriff ich: Es geht nicht darum, etwas zu bekämpfen. Es geht auch nicht darum, für etwas zu kämpfen. Es geht darum, sich für etwas zu entscheiden und es zu leben. Und wenn ich mich für ein Leben in Liebe und Leichtigkeit entscheide (was ich täglich tue), dann muss ich nicht Kampf und Ablehnung leben.

Ein Energiespiel für mehr von dem, was DU willst


Sieh’ mal, wir reden den lieben langen Tag darüber, was wir gut oder schlecht finden. Das geht soweit, dass wir sagen, „die und die Person hat eine schlechte Energie“ oder „das hat eine schlechte Energie.“ Und das mag stimmen.

Doch dabei muss es nicht bleiben. Denn statt Dich dann gegen diese schlechte Energie zu stemmen, kannst Du sie einfach annehmen. Ja! Ich weiß, es klingt verrückt, doch genau das macht Dich frei. Ich spreche aus Erfahrung.


Wenn Du eine „negative“ Energie annimmst, kannst Du sie nämlich auch in etwas Positives für Dich umwandeln. Das geht so: Du lässt die negative Energie kommen, siehst, dass sie lediglich Energie ist (oder eben eine Stimmung oder ein Gefühl oder ein Unwohlsein oder, oder) und sagst: Danke.


Jede Energie, die von außen in Dein Leben kommt, bereichert Deine Welt. Das ist total prima, weil es ohne Ladegeräte, Mindset-Training und anstrengende Meditationen funktioniert. Die Energie kommt einfach zu Dir. Sobald Du Dich für sie bedankt hast, stellst Du Dir vor, sie in eine gute Energie zu verwandeln. Wie? Völlig egal. Die Absicht genügt.


Ich mache das mittlerweile so, dass ich mich bewusst für Energie von außen öffne, ins Danken gehe und mir dann vorstelle, genau diese Energiewelle zu nehmen und in Liebe und Leichtigkeit zu verwandeln. Vor meinem Geistigen Auge gibt es dann ein gleißend helles Licht und schon entspannt sich alles in mir, ich habe Energie bekommen, die meine Leichtigkeit bestärkt.


Am Ende ist Energie immer Energie.


Energie ist Energie. Ob sie gut oder schlecht sind unterliegt nur unserer Interpretation und unserem Willen, sie für uns zu nutzen oder uns von ihr platt walzen zu lassen.


Wir glauben, dass Energien, die wir als schlecht oder gut bezeichnen, nicht wandelbar sind. Und das ist Quatsch. Alles lässt sich ändern. Diese neue Perspektive wird Dir sogar helfen, Dein Leben zu verändern, weil Du immer besser mit Menschen umgehen wirst, die in Deinen Augen schlecht drauf sind oder Dich sonstwie belasten.


Die Sache, der Du Energie gibst, wird bestärkt. Wenn Du Dich also nur darauf konzentrierst, wie schlecht die Person drauf ist, gibst Du ihr mehr Energie in genau diese Stimmung hinein, usw.


Ich würde immer wählen, über die Energie zu herrschen und sie zu transformieren, statt mich passiv hinzugeben. Es mag „nur“ ein Spiel mit Energien sein, ja. Es mag Dir vielleicht zu abgefahren oder verrückt vorkommen. Aber es funktioniert eben. Und ich finde, wir sollten alles einmal ausprobieren, was zu mehr Zufriedenheit führen kann.



 


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